Aktuelles

CHRISTIANE KARG STELLT 8. KUNSTKLANG-SAISON VOR

Vielfalt und Verlässlichkeit zwischen Erinnerung und Traum, Poesie und Festlichkeit

Die neue Saison der Konzertreihe KunstKlang wartet mit acht Konzerten an unterschiedlichen Spielorten in Feuchtwangen auf. Schwerpunkte sind das Konzertwochenende anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ sowie ein Konzert-Marathon im Juni 2022. 

 „Wir bieten unserem Publikum eine große Vielfalt an außergewöhnlichen Programmen, die in dieser Form nur in Feuchtwangen erlebbar sind. Der Umstand, dass wir Konzerte nachholen ist sichtbares Bekenntnis an die beteiligten Akteurinnen und Akteure: Ihre Engagements fallen nicht aus – wir halten unsere Zusagen ein. Dafür bin ich den Machern der Konzertreihe, allen voran den politischen Entscheidungsträgern sehr dankbar“, so die künstlerische Leiterin Christiane Karg.

Den Auftakt der Konzertreihe bildet ein vielfältiges Programm mit insgesamt drei Konzerten, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Unter dem Motto „Jüdisches Feuchtwangen. Recall Change Repeat Fade“ veranstalten die Kreuzgangspiele in Kooperation mit dem Fränkischen Museum und KunstKlang eine Ausstellung, eine Theaterperformance, Lesungen, Vorträge und Konzerte.

Das Konzertwochenende Ende Oktober beginnt mit einem Abend bei dem Paweł Zalejski, Primarius des renommierten Streichquartetts Apollon Musagète und Matan Porat in die reiche jüdische Musiktradition eintauchen und selten gehörte Werke von Ernst Bloch, Joel Engel und Joseph Achron interpretieren.

Am Folgetag widmet sich Christiane Karg mit ihren musikalischen Weggefährt*innen, der Mezzosopranistin Nadine Weisman, dem Tenor Siyabona Maqungo und der Pianistin Ulrike Payer der „Jiddischen Volkspoesie“ von Dmitri Schostakowitsch und interpretiert mit dem Eliot Quartett „Palmen“ von Mieczysław Weinberg.

Im Rahmen einer Lied-Matinée ehren Christiane Karg, Siyabonga Maqungo und Ulrike Payer die Sängerlegende Joseph Schmidt, dessen Stimme vor knapp 100 Jahren die Welt begeisterte. 

Passend zur Weihnachtszeit beglückt Christiane Karg ihr Publikum am 8. Dezember 2021 in der Stiftskirche mit weniger bekannten Kunstliedern von Engelbert Humperdinck, Hugo Wolf und Richard Strauss, die alle von der Geburt Christi handeln oder von ihr inspiriert sind. Begleitet wird sie dabei am Klavier von Gerold Huber.

Das traditionelle Valentinstags-Konzert am 14. Februar 2022 gestaltet der Schauspiel-Star Gustav Peter Wöhler gemeinsam mit der Sopranistin Anush Hovhannisyan, dem Bariton Yuriy Yurchuk und dem Pianisten Sergey Rybin. Das Konzert, das bereits 2021 stattfinden sollte, verzückt mit Romanzen in Originalsprache des russischen Komponisten Nikolai Rimsky-Korsakov; übersetzt vorgetragen von Gustav Peter Wöhler. 

Im Juni widmet sich Christiane Karg mit zahlreichen Musikerkolleg*innen französischen Komponisten; Auch diese Konzerte sind Nachholtermine der Veranstaltungen, die aufgrund der Pandemie in der zu Ende gehenden Saison abgesagt werden mussten. Zum Auftakt singt Christiane Karg, begleitet von Simon Lepper, Werke von Gabriel Fauré und Claude Debussy.

Ernest Chaussons „Chanson perpétuelle“ folgt am zweiten Abend, gemeinsam mit dem Aris Streichquartett bevor die Künstler beim Abschlusskonzert im Kreuzgang gemeinsam mit dem Schauspieler Dominique Horwitz eine poetische Reise in die Welt des Maurice Ravel unternehmen. 


Im Abonnement sind die drei Konzerte im Herbst sowie die drei Konzerte im Juni im Paket mit einem Rabatt von 10% erhältlich. Die Abonnements sowie Einzelkarten für alle Veranstaltungen sind ab sofort im Kulturbüro, Marktplatz 2, 91555 Feuchtwangen oder online erhältlich. 

 

Sonderkonzert in Kooperation mit den Kreuzgangspielen

„Beethoven-Elan und Mendelssohns Mondschein-Magie“

Am 26. Juli waren Christiane Karg und das Eliot Quartett mit einem besonderen Kammerkonzert im Kreuzgang zu hören...

„IN DIESEM EINZIGARTIGEN SOMMER IST FEUCHTWANGEN DIE HEIMLICHE KULTURHAUPTSTADT der Region. Anderswo sind die Spielpläne empfindlich ausgedünnt. Hier sind sie es nicht. Die Kreuzgangspiele sorgen für Premieren-Ereignisse ohne Unterlass. Und Christiane Karg hebt mit ihrer KunstKlang-Reihe Konzerte in den Kreuzgang, die Salzburger Festspielformat haben.“

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 28. Juli 2020

CHRISTIANE KARG:

Beim Bayerischen Rundfunk im Interview und in mehreren Konzerten in Feuchtwangen

ZUSATZKONZERT AM 26. JULI, 18.30 UHR

Die aus Feuchtwangen stammende Sopranistin Christiane Karg ist auf den Bühnen der Welt zu Hause - in dieser besonderen Zeit ist es ihr jedoch sehr wichtig, ihre starke Verbindung mit der Stadt ihrer Kindheit zu pflegen und zu beleben: Aus diesem Grund kooperiert sie mit ihrer Konzertreihe KunstKlang mit den Kreuzgangspielen. Gemeinsam mit dem Eliot Quartett und dem Pianisten Gerold Huber ist sie in insgesamt 3 Konzerten im Kreuzgang zu erleben. Die Nachfrage ist groß und so wurde jetzt ein weiteres ZUSATZKONZERT IM KREUZGANG angesetzt.
Gemeinsam mit dem Eliot Quartett ist die Sopranistin am 26. Juli um 18.30 Uhr ein weiteres Mal im Kreuzgang zu hören.

Die Konzerte am 26. Juli um 20.30 Uhr sowie am 13. August um 16 Uhr und um 20.30 Uhr sind bereits ausverkauft. Es gibt Wartelisten.

„Liedzauber im Abendlicht“

KunstKlang-Saison 2019/2020 endet mit Liederabend

Am Freitag beendete Christiane Karg an der Seite von Gerold Huber mit Liedern von Gustav Mahler die KunstKlang-Saison 2019/20. Die Freude war groß, dass das letzte Konzert nun doch live stattfinden konnte. Im historischen Kreuzgang verzauberte die Sopranisten mit Mahlers „Des Knaben Wunderhorn“ das Publikum:
„Jeder neue Liederabend der Feuchtwanger Sängerin ist wie eine Reise in eine Traumwelt , in der die Zeit still steht und die Musik in einer einzigartigen Verdichtung von Geschichte und Botschaft alles durchdringt. [...] Die Klarheit ihrer Stimme erfüllte den in mildes Abendlicht getauchten Kreuzgang. Fast bewegungslos, wie eine Vestalin stand Christiane Karg neben dem Klavier, aber ihre Mimik, Gestik und der Gesang entwickelten eine beredte und spannungsvolle Darstellung von Gefühlen. [...] Gerold Huber ließ keinen Zweifel, dass er auf dem Gebiet der Liedbegleitung eine Koryphäe ist. Er interpretierte seinen Part behutsam, nie aufdringlich, aber mit einer unglaublichen Leichtigkeit. Und vor allem durfte seine Sängerin glänzen. An solche Liederabende kann man sich gewöhnen. Es besteht Suchtgefahr! Und Christiane Karg verändert damit leise die Welt. Sie macht sie auf musikalische Weise ein Stück schöner.“

Marion Etienne, Fränkische Landeszeitung - Westmittelfranken, 6. Juli 2020, Bild: Elke Walter

Musik für alle

Christiane Karg bringt Schüler*innen Musik näher...

Impressionen

Einige Impressionen von Konzerten gibt es hier!

Christiane Karg

Festivalleiterin erhält 2016 den Echo Klassik...