Matan Porat

Von der New York Times für seinen „großartigen Sound und seine Expressivität“ gerühmt, hat der Pianist und Komponist Matan Porat in berühmten Konzertsälen, wie der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall in New York, der Concertgebouw Amsterdam, dem Pariser Auditorium du Louvre, der Wigmore Hall in London und der Alten Oper Frankfurt, sowie mit Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, dem National Polish Radio Symphony Orchestra, der Sinfonia Varsovia, den Helsinki Philharmonikern und der Hong Kong Sinfonietta gespielt.

Bekannt für seine einzigartigen, narrativen Programme, reicht sein vielseitiges Konzertrepertoire von allen Partiten Bachs über sämtliche Schubert-Sonaten bis hin zu Ligetis Klavierkonzert. Seine Debüt-CD für MIRARE, „Variationen über ein Thema von Scarlatti“ – ein 65-minütiges Programm mit Werken von Couperin bis Boulez, die alle in Beziehung zu Scarlattis Sonate K. 32 stehen – wurde von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als „ein phantastisches Album, man muss es wieder und wieder hören“ gefeiert. Seine folgende CD “Lux”, ein visionäres Programm rund um das Thema des Lichts, von der Morgendämmerung bis zum Anbruch der Nacht gewann 5 Sterne in Diapason.

Porat ist er gern gesehener Gast bei den Festivals in Marlboro, Lockenhaus, Hohenems, dem Musikfest Berlin, la Folle Journée, Verbier, beim Heidelberger Frühling und Rheingau Festival. Als begeisterter Kammermusiker konzertierte er unter anderem mit dem Artemis Quartett, Quatuor Ysaÿe, Cuarteto Casals, Pacifica, Modigliani, Schumann und Jerusalem Quartet.

Seine Leidenschaft für die darstellende Kunst führte ihn zu einer Zusammenarbeit mit dem legendären Regisseur Peter Brook während einer Tournee mit dessen Produktion von Mozarts Zauberflöte für Klavier und sieben Sänger; mit dem Ballett am Rhein am Opernhaus in Düsseldorf und mit der Musiktheatergruppe Nico and the Navigators im Bozar und im Konzerthaus in Berlin. Porat improvisiert auch Musik für Stummfilme, die von Alex Ross (The New Yorker) als “eine atemberaubende Leistung kreativer Musikalität” gefeiert wird.

In Tel-Aviv geboren, studierte Matan Porat bei Emanuel Krasovsky, Maria João Pires und Murray Perahia. Seinen Masterabschluss erhielt er an der Juillard School. Er studierte Komposition bei Ruben Seroussi und George Benjamin.

Unter anderem gaben Nicolas Altstaedt, Avi Avital, Kim Kashkashian, Anna Lucia Richter, Andreas Scholl, Maria João Pires, das Cuarteto Casals, das Dover Quartett sowie die Ensembles United Berlin und Vladimir Jurowski bei Porats Kompositionen in Auftrag.