Pressestimmen

Liebestod und Liebesleid - Tristan, Isolde & Co. / Ansi Verwey / 14. Februar 2017

"Wenn es in der Region eine erste Adresse für besondere Klassik-Konzerte gibt, für Programme, die kalkuliert unkonventionell sind, die mit anspruchsvollen und originellen Konzepten aufwarten, dann lautet die Adresse inzwischen 'KunstKlang Feuchtwangen', jene Musikreihe, die Christiane Karg vor drei Jahren ins Leben gerufen hat und leitet. Mit Ansi Verwey hat die gefragte Sopranistin eine Musikerkollegin eingeladen, wie sie Sänger beim Rollenstudium schätzen. Ansi Verwey, derzeit Studienleiterin am Theater Basel,  hat das Talent, eine Partitur zu lesen, als sei sie ein psychologischer Roman. [...] Ihr Wissen breitet Ansi Verwey ohne akademischen Dünkel aus. Sie bringt es einem mit humorvollem Zungenschlag und dramatisch rollendem R nahe. So wie sie es tut, ist es keine billige Opernparodie, sondern ein herzenstiefes Bekenntnis zu Wagners Musik."
Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 17. Februar 2017

Johannes Brahms - In stiller Nacht / Christiane Karg, Mauro Peter und Helmut Deutsch / 7. Oktober 2016

"Man muss nur erlebt haben, wie Helmut Deutsch - kein Begleiter, sondern eben ein prägender Mitgestalter und Klangregisseur - zum Beispiel das Nachspiel von 'Guten Abend, mein tausiger Schatz' hinsetzt. Schicksalsfinster klingt es hier. Es ist pure Negation dessen, was Christiane Karg zuvor inständig singt: 'Wir bleiben uns beide getreue, mein Engel!' Solche Augenblicke schneiden ins Herz. Andere heben und, schweben und fliegen. Mauro Peter überglänzt diese Momente mit seinem Schmelz. Am Ende bei 'In stiller Nacht' singen Christiane Karg und Mauro Peter die letzten Verse gemeinsam. Das steht so nicht in den Noten, ist aber sinnig und ergibt ein abgründig schönes Schlussbild."
Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung / Westmittelfranken, 10. Oktober 2016

Nachtgedanken - Nymphenreigen / Clara Andrada de la Calle und Jens Wawrczeck / 6. August 2016

"Als ausgezeichneter Rezitator erwies sich der Schauspieler und Sprecher Jens Wawrczeck. Fein moduliert und ausdrucksstark gelesen, brachte er das Märchen die abendliche Museumsrunde. Mimik und Gestik, weniger schien hier mehr zu sein, sehr gezielt gesetzt. Reales und Imaginäres vernetzte sich, das Staunen [...] über die Zauberwelt wurde hörbar. Raum genug für die Zuhörerinnen und Zuhörer, eigene Bilder, parallel zu den Worten, entstehen zu lassen. Zwischen den einzelnen Lesepassagen tupfte die Flötistin Clara Andrada de la Calle hauchzarte Flötenpunkte, verband sie zu traumhaften, filigranen Klanggirlanden. Wie ein feines Netz umschmeichelten die ausgewählten Werke die Handlung. Selten, dass die Flöte als Soloinstrument, ohne orchestrale Begleitung, so virtuos zum Tragen kommt. [...] Textrezitation und musikalischer Ausdruck fügten sich sehr stimmig zu einem traumhaft schönen Gesamtkunstwerk zusammen. Die abendliche Kulisse im Feuchtwanger Museumsgarten ergänzte das Szenario ihrerseits."
Elke Walter, Fränkische Landeszeitung / Kreis Ansbach, Montag, 8. August 2016

Zwiegesang / Christiane Karg, Sabine Meyer, Liese Klahn / 26. Juni 2016

"Sternstunde des Liedgesangs. [...] Ein musikalisches Gipfeltreffen, das in Erinnerung bleibt. [...] Diese Musik ist für die drei Frauen eine Herzensangelegenheit und deshalb gewähren sie dem Publikum auch einen tiefen Einblick in ihre Künstlerseelen. Erschütternd - und wunderschön"
Hans von Draminski, Nürnberger Nachrichten, 28. Juni 2016

"Und in der Tat standen sich Stimme wie Klarinette im Gesanglichen in nichts nach.[...] Das Duettieren zu den schon geradezu ariosen Koloraturen am Ende wurde zum Genuss – kein Wunder, dass es danach lang anhaltenden und begeisterten Beifall gab."
Ralf Snurawa, Hohenloher Tagblatt, 29. Juni 2016

Liebe schwärmt auf allen Wegen / Christiane Karg, Ann Murray, Malcolm Martineau / 14. Februar 2016

"Man muss nicht nach London in die Wigmore Hall oder zu den Salzburger Festspielen, um Weltklasse-Sängerinnen wie Christiane Karg und Ann Murray oder einen kongenialen Klavierpartner wie Malcolm Martineau zu hören - man muss nicht, es gibt ja den 'KunstKlang Feuchtwangen'."
Marion Etienne, Fränkische Landeszeitung, 17. Februar 2016

"Unter dem Motto 'Liebe schwärmt auf allen Wegen' gab es Lieder und Duette von Schumann, Mendelssohn-Bartholdy, Brahms und Rossini passend zum Valentinstag. Und mit ihrer kleinen Ausstellung „In alle Ewigkeit …“ mit Liebespfändern und Hochzeitsgaben lieferte das Fränkische Museum die reizende Umrahmung. [...] In der Musik drückt sich das auf andere Art, nicht weniger innig aus: Zwei Stimmen singen in Terzen und Sexten, so wie es auch in der Volksmusik gepflegt wird, sie verschmelzen miteinander, antworten, ergänzen sich, sind reine Harmonie, getragen von einer weich schwingenden Klavierbegleitung. Bei Christiane Karg, der Sopranistin mit der leuchtenden Stimme, und Ann Murray, der Mezzosopranistin, die ihre doch schon ältere Stimme schlank und silbrig zu führen weiß, passt es im charmanten Einvernehmen wunderbar zusammen. Malcolm Martineau, der erfahrene Liedbegleiter, genießt das innige Schwingen und Tändeln sowie die scherzenden Akzente."
Katharina von Glasenapp, Schwäbische Zeitung, 15. Februar 2016 (die ganze Kritik lesen Sie hier)

"Was das Traum-Duo Karg und Murray hier dem begeisterten Publikum darboten, waren ausnahmslos Meisterwerke. [...] Hörte man Ann Murray zu, mit welcher Konzentration und Einfachheit sie den technischen Anforderungen des Repertoires gerecht wurde und mit welch sympathischer Verbindlichkeit sie immer wieder das kokette Liebeswerben zum Ausdruck brachte, war man einfach bezaubert. [...] Was die Erfahrung der Älteren als Besonderheit ausmachte: Die Geheimnisse des virtuosen Singens, die Kunst, sich zurückzunehmen, das mühelose Führen der Stimme - all das hat Christiane Karg ohne Zweifel schon lange gelernt, aber ihre Stärken liegen woanders: Ihr superber, silbrig-warmer Sopran, der sowohl in den hohen als auch in den tiefen Lagen klangkräftig und ausgeglichen ist, ihre außerordentliche Diktion und Textverständlichkeit. Auch ihre Stilsicherheit und ihre kunstvolle Vergegenwärtigung der Affekte sind kaum zu übertreffen."
Marion Etienne, Fränkische Landeszeitung, 17. Februar 2016

"Wie gut die Sängerinnen miteinander harmonierten, bewiesen sie schon mit dem ersten Lied des Abends, Felix Mendelssohns 'Ich wollt', meine Lieb' ergösse sich', das aufbrechend schwärmerisch tönte. Sehnsüchtige Klänge und schöne Schattierungen folgten mit 'Abschiedslied der Zugvögel'. Christiane Karg war solistisch mit Gesängen von Clara und Robert Schumann aus dem Liederzyklus 'Liebesfrühling' zu hören: Aufgepeitscht wirkte 'Sturm und Regen'. Innig sang Karg 'Liebst du um Schönheit'. Einfühlsam von Martineau begleitet stellte sie das 'Ich liebe dich' in 'Warum willst du and're fragen' heraus. [...] Eine musikalische Delikatesse wurden am Ende noch die Rossini-Lieder. Zu 'La Pesca' konnte man geradezu in der süffigen Melodie ertrinken. Verzierungen wurden zum Genuss, wie auch zu Kargs Solo mit 'La Promessa'. Espritvoll und mit Witz wurde das Konzert mit 'Voga, o Tonio' beschlossen. Als Zugabe für den begeisterten Applaus und die Brava-Rufe bot das Duo ein szenisch dargebotenes Katzenduett Rossinis: Ausgangspunkt war eine leere Geschenkschachtel und eine fehlende Rose für Ann Murray, die beides miauend bei Christiane Karg einklagte. Als zarter Schlussgesang folgte "Abends will ich schlafen geh'n" aus Engelbert Humperdincks Oper 'Hänsel und Gretel'."
Ralf Snurawa, Hohenloher Tagblatt, 17. Februar 2016 (nachzulesen ist die vollständige Kritik hier)

"In alle Ewigkeit..." / Sonderausstellung zum Konzert am 14. Februar 2016

"Wahre Kunstwerke in der Ausstellung sind die Liebesbriefe aus der Zeit des Biedermeier. Das sind bunt bemalte Briefe, die in Herzform ausgeschnitten wurden. Diese Mühe machten sich damals sowohl Frauen als auch Männer. Doch die Herren der Schöpfung hatten auch ein Herz für Praktisches: Ein hölzernes Mangelbrett aus dem Jahr 1711 ist das älteste Stück der Ausstellung."
Claudia Mrosek, Bayerischer Rundfunk, 9. Februar 2016

Radio- und Fernsehbeiträge zum Nachhören und Nachsehen gibt es unter Aktuelles und auf unserer Facebook-Seite.